Crime Series, Romantic TV Movies, Mini Series and Dramas
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Novemberkind
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Monday Nights at 8pmEST/8pmPST |
Der letzte Patriarch |
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Novemberkind: Die 25-jährige Inga ist in einem kleinen Dorf in Mecklenburg aufgewachsen. Als sie wenige Monate alt war, ist ihre Mutter Anne bei einem Badeunfall in der Ostsee ertrunken – so haben es ihr zumindest die Großeltern erzählt. Eines Tages taucht der Literaturprofessor Robert bei Inga in Malchow auf. Er behauptet, ihre Mutter erst vor wenigen Jahren in Konstanz getroffen zu haben. Als sich herausstellt, dass Robert Recht hat und sogar das ganze Dorf zu wissen scheint, dass Anne damals in den Westen geflüchtet ist, bricht für Inga eine Welt zusammen. Den Grund, warum ihre Mutter sie in der DDR zurückgelassen hat, erfährt sie nicht, und sie bittet Robert, ihr bei der Suche nach ihrer Mutter zu helfen. Gemeinsam reisen sie auf Annes Spur durch Deutschland und finden heraus, dass Anne mit einem Deserteur der Roten Armee geflohen ist. Doch langsam wird Inga klar, dass Robert noch ganz andere Motive hatte, sie aufzusuchen.
Im Fluss des Lebens: Von Andreas Sträter ▪ Ihr neuer Roman erzählt vom Tod und von der Liebe. Im wahren Leben kommt der Autorin Agnes Berg das Thema leidvoll nahe: ihre Tochter Johanna ist mit ihrem Ehemann tödlich auf Mallorca verunglückt. Agnes Berg ist im Film „Im Fluss des Lebens“ eine starke Frau, die dem Ruf ihres Herzens folgt. Schauspielerin Ruth Maria Kubitschek folgt in der ARD-Degeto-Produktion den Anweisungen aus ihrem eigenen Roman. Starke Frauenfiguren liegen Ruth Maria Kubitschek – wenngleich sie mit dieser überzuckerten Schnulze in allzu weiche Gewässer schippert. Regisseur Wolf Gremm ordnet alle weiteren Figuren der starken Protagonistin unter.
Der Letzte Patriarch: Marzipanfabrikant Konrad Hansen will mehr Zeit für sich und seine dritte Ehefrau, die deutlich jüngere Valerie.
Völlig überraschend übergibt er die Führung der Firma seinem jüngsten Sohn Lars und übergeht dabei den pflichtbewussten Sven, der sich seit je her für den Betrieb aufopferte. Als Lars' hochtrabende Expansionspläne nach China zu scheitern drohen, nimmt Konrad wieder das Heft in die Hand, denn er ist der letzte Patriarch. In China kämpft Hansen gegen Produktpiraten, die den Bestand seines Firmenimperiums gefährden. Mit Hilfe eines fähigen Journalisten spürt Konrad seinen Widersacher auf und erlebt dabei eine herbe Überraschung: Der Leiter der illegalen Fabrik, die das gefälschte Hansen Marzipan zu Schleuderpreisen auf den Markt wirft, handelt aus persönlichen Motiven, um sich an Konrad zu rächen. Als Konrad in dieser angespannten Situation einen unverhofften Schicksalsschlag hinnehmen muss, gerät der Patriarch ins Wanken. Die Rolle des schroffen, aber menschlichen Unternehmers wurde Mario Adorf, der am 8. September seinen 80. Geburtstag feiert, auf den Leib geschrieben. Adorf zieht alle Register seines schauspielerischen Könnens. Das zweiteilige Familiendrama um eine Marzipandynastie, in Lübeck und Asien gedreht, ist auch in den weiteren Rollen glänzend besetzt mit Hannelore Elsner, Julia Richter, Max Urlacher, Heio von Stetten, Kai Scheve, Tina Bordihn und Ursula Karven.
Zimtstern und Halbmond: Wir haben nichts gegen Ausländer - eigentlich. So könnte man die Haltung von Gottfried und Lisbeth Hinrichs beschreiben, die in einer bayerischen Gemeinde am See leben. Der erfahrene Dampferkapitän und seine Frau halten sich für liberale Menschen. Allerdings zeigt sich, dass ihre Weltoffenheit an der eigenen Türschwelle endet: Ausgerechnet Heiligabend bringt Tochter Barbara, eine angehende Pilotin, ihren neuen Freund Kamal mit nach Hause - einen muslimischen Palästinenser, der in Deutschland eine Pilotenausbildung machen will. Palästinenser? Moslem? Pilot? Bei Gottfried und Lisbeth schrillen die Alarmglocken. Vorurteile werden wach, noch verstärkt durch Gottfrieds väterliche Eifersucht und die religiösen Vorbehalte der streng katholischen Lisbeth. So kommt es unterm Christbaum zum Eklat. Zutiefst gekränkt verlässt Kamal das Haus, gefolgt von Barbara, die nicht fassen kann, dass sich ihre Eltern so intolerant verhalten. Aber gegen die Liebe ist man machtlos - das muss auch Gottfried einsehen. Also lädt er Kamal zähneknirschend ein, gemeinsam mit Barbara bei ihnen zu wohnen. Doch die Waffenruhe hält nicht lange. Als Barbara schwanger wird und Kamal ihr einen Heiratsantrag macht, gehen die Komplikationen erst richtig los. Und dann reist auch noch Kamals Familie extra aus Bethlehem an.
Freiwild Ein Wurzburgkrimi: Haller ist noch keine vierzig. Er hegt eine stille Liebe zu seiner Stadt Würzburg, zu ihrer Übersichtlichkeit und Vertrautheit. Ganz wird er nie verstehen, wie Menschen in einer so schönen Umgebung zu Verbrechern werden können. Das ist der geheime Antrieb hinter seinen Ermittlungen, bei denen es ihm nicht nur um die Lösung des Falls, sondern um einen Blick in die Seele des Täters geht.
Die in München ausgebildete, karrierebewusste Kommissarin Birgit Sacher muss erst lernen, mit dem ein wenig verschrobenen Kollegen umzugehen, vor allem mit seinem ganz anderen Arbeitstempo.
Schneemann Sucht Schneefrau: Firmenspekulant Frank Thorwald (Michael Roll) fühlt sich in seiner Macht unangreifbar. Nur seine Ex-Frau Tessa (Katja Weitzenböck) will ihn einfach nicht mehr hofieren. In seiner verletzten Eitelkeit sabotiert der Berserker ihren wichtigsten Auftrag und reitet die ehrgeizige Architektin damit fast in die Pleite hinein. Voreilig gibt Tessa ihrem neuen Mitarbeiter Johannes Müller (Fritz Karl) die Schuld an dem geplatzten Job. Dabei hat sie den jungen Mann noch gar nicht zu Gesicht bekommen. Wie soll sie auch ahnen, dass er der flotte Witwer ist, den ihr ein Engel (!) heute morgen vors Auto gelockt hat… Weihnachtszeit ist Mär-chenzeit und die Liebe eine Himmelsmacht. Die roman-tische Alltagsgeschichte bestätigt das auf angenehm leichtfüßige Art und Weise.
Kronprinz Rudolf Der Rebel: 1878 plant der österreichische Kronprinz Rudolf ein Studium an der Universität Wien. Seine Affäre mit der verheirateten Baronesse Helene Vetsera passt bestens zu seinem Leben zwischen Kunst, Wissenschaft, Bordellen und Politik.
Doch sein Vater Kaiser Franz Joseph entsendet ihn in den Militärdienst nach Prag. Rudolfs Freund, der Maler und Freigeist Hans Canon, zeigt dem Prinzen dort das Leben der einfachen Leute. Verkleidet als Student mischt Rudolf sich unter sein Volk und verliebt sich in die jüdische Bäckerstochter Sarah. Als Rudolfs Feind und engster Berater des Kaisers Graf Taaffe zum Premierminister ernannt wird, setzen Rudolf und sein Cousin Erzherzog Johann alles daran, den Kronprinzen nach Wien zurückkehren zu lassen, um dem absehbaren politischen Rechtsruck des Reichs entgegenzuwirken. Eine Heirat scheint das probate Mittel zur Erwirkung der kaiserlichen Erlaubnis für eine Rückreise zu sein. Der Preis, den Rudolf dafür zahlen muss, ist die Aufgabe seines Doppellebens und damit das Ende seiner Liebe zu Sarah. Stéphanie von Belgien soll seine Zukünftige sein, für Rudolf eine Fahrkarte zurück an die Macht. Obwohl Taaffe sein Möglichstes tut, um den Kronprinzen vom Kaiser fernzuhalten, erringt Rudolf erste politische Lorbeeren. Fünf Jahre später beschränkt sich Rudolfs politische Tätigkeit jedoch auf das Verfassen regimekritischer Zeitungsartikel, seine Ehe ist zerrüttet, er wird mit Morphium behandelt. Bei einem Hofball begegnet Rudolf der Baronesse Mary Vetsera, Tochter seiner ehemaligen Geliebten Helene. Mary ist unsterblich in Rudolf verliebt. Doch Rudolf hat Zweifel, ob er diese Liebe zulassen soll.
Der zweiteilige Historienfilm "Kronprinz Rudolf" glänzt mit einer hervorragenden Schauspielerriege, darunter in der Titelrolle Max von Thun und Klaus Maria Brandauer als Kaiser Franz Joseph.
Keiner Geht Verloren: Normalerweise verirren sich Filme dieser Art allenfalls im Sommer auf den 20.15-Uhr-Termin: "Keiner geht verloren" wirkt mit seinen mitunter absurd überhöhten Figuren und dem konsequenten Verzicht auf eine lineare Dramaturgie fast wie ein Debütfilm. Mit kindlicher Freude versucht sich das Autoren-Duo Bert Koß und Michael Preschke am Genre-Mix. Ihre Ost/West-Groteske rührt zusammen, was eigentlich nicht zusammengehört: Road-Movie, Heimatfilm, Liebesdrama; und all das bloß, weil sich zwei Ostberliner auf den Weg nach Oberbayern machen. Dass die Geschichte trotzdem funktioniert, liegt ausgerechnet an der verrücktesten Figur in diesem Reigen: Nach seiner Flucht aus einer Nervenheilanstalt trifft Hotte (Sylvester Groth) auf Rentnerin Rita (Carmen-Maja Antoni), die mit ihrem klapprigen Golf auf dem Weg Richtung Garmisch ist. Hotte stellt sich als Schauspieler vor, weshalb man nie wirklich weiß, wann er in eine Rolle schlüpft und ob er überhaupt über eine eigene Identität verfügt. Dass Hotte mit Vorliebe Verwirrung stiftet, entpuppt sich allerdings schließlich als Segen für alle Beteiligten.
Munter hüpft Regisseur Dirk Kummer zwischen den Erzählebenen hin und her: Ritas Tochter Katja (Jennipher Antoni, auch im wirklichen Leben Tochter von Carmen-Maja), hat sich in Max (Hanno Koffler) verliebt. Der ist Koch im Gasthof seiner Mutter Appolonia (Eva Mattes), doch mangels Kundschaft geht's dem Betrieb nicht gut. Also hat Max ausgerechnet seinen Vater (Helmfried von Lüttichau) zu Hilfe gerufen; Mutter Loni hatte den Hallodri einst vor die Tür gesetzt. Als sich auch noch das Liebespaar zerstreitet, scheint die Situation völlig verfahren, weshalb Hotte mit seiner scheinbar wirren, in sich aber sehr logischen Sicht der Dinge genau der Richtige ist, um für eine Klärung aller Verhältnisse zu sorgen.
Mitunter ist die Geschichte fast zu schräg, aber irgendwie gelingt es Kummer immer wieder, im richtigen Moment die Kurve zu kriegen. Dass man den Darbietungen mit Neugier folgt, liegt dennoch vor allem an den Darstellern. Gerade die als Assistentin von "Rosa Roth" unterforderte Carmen-Maja Antoni trägt ihre Dialoge mit einer wunderbaren Trockenheit vor. Groth wiederum mimt mit Lust den Hofnarren, der aussprechen darf, was sich eigentlich nicht gehört. Er profitiert am stärksten vom Drehbuch; Hottes Inszenierung eines Kommunalpolitikers, der sich als Jesus zur Hauptfigur eines ganz persönlichen Passionsspiels macht, ist pures absurdes Theater. Ohnehin sind es vor allem die kleinen Heiterkeiten, die den Charme dieses Films ausmachen. Eine großartige Idee ist schon allein die Wegbeschreibung, die Ritas Freundin und ihr Sohn (wunderbare Miniaturen für Walfriede Schmitt und Dirk Borchardt) auf eine Kassette sprechen. Da vergisst man zwischendurch sogar, sich die berechtigte Frage zu stellen, worauf Kummer mit seinem Film eigentlich hinaus will.
Das Gluck Kommt Unverhofft: Lotte Wagner muss ihre beiden Kinder allein durchbringen. Da kommt ein reicher Mann in Gestalt des Managers Matthias Winkelmann gerade recht. Doch Lotte wäre die Letzte, die auf eine solche Geldspritze spekulieren würde. Weil die Gesundheit den Business-Mann zu einer längeren Auszeit zwingt, hilft er der Freizeit-Fußballtrainerin als Mann fürs Taktische aus. Beide vergucken sich ineinander. Dass SIE in der Firma arbeitet, die ER in den Ruin treibt, erfährt Winkelmann erst, als er emotional nicht mehr zurück kann. Sie erfährt es noch später. Da ist dann endgültig alles zu spät – für die Liebe und für eine soziale wirtschaftliche Lösung.
Westflug Entführung Aus Liebe: Die aufsehenerregendste Republikflucht in der Geschichte der deutschen Teilung wird von Monaco Film als Event-Movie für RTL ebenso spannend wie anrührend erzählt. Ostberlin 1978: Die Kellnerin Anja (Sophie von Kessel) hat ein Verhältnis mit dem westdeutschen Bauingenieur Michael (Oliver Mommsen). Als die Stasi ihnen auf die Schliche kommt und Anja jeglichen Kontakt zu Michael verbietet, planen sie mit Anjas Tochter Jule (Fee Benz) die Flucht in den Westen. Unterstützt werden sie von Jürgen (Henrik Duryn), Anjas eigenwilligem und freiheitsliebenden Kollegen, der insgeheim in sie verliebt ist. In Danzig wollen sie sich treffen und von da aus gemeinsam weiterreisen, doch dann wird Michael verhaftet. Anja, Jürgen und Jule sollen mit dem Flugzeug zurück nach Ostberlin gebracht werden, wo ihnen Gefängnis droht. Kurzerhand zwingt Jürgen mit einer (Spielzeug-)Pistole die Piloten, in Westberlin zu landen.
Mit Hilfe der damals Beteiligten und weiteren Zeitzeugen rekonstruierte Monaco Film die Ereignisse des Sommers 1978, für das Drehbuch wurden Sylke Rene Mayer, die für Volker Schlöndorff das Script zu "Strajk - Die Heldin von Danzig" lieferte, und Timo Berndt ("Der Bibelcode", "Max Schmeling") verpflichtet. Krimi-Experte Thomas Jauch erzählt seinen 114 Minuten langen Film mit einem großen Gespür für die politischen und gesellschaftlichen Zustände und lotet die emotionalen Höhepunkte aus, ohne die Spannung aus den Augen zu verlieren; Kameramann Jan Fehse, mit dem Jauch schon wiederholt zusammenarbeitete, verpasst dem Film einen passend farbentsättigten und kontrastreichen Look. Die Hauptdarsteller Sophie von Kessel und Oliver Mommsen changieren glaubwürdig zwischen Verliebtheit und Verzweiflung, vermitteln aber auch die Wut über die Unmenschlichkeit des DDR-Regimes. Henrik Duryn ("Der Lehrer") gibt überzeugend einen charmanten Querkopf, der in mehrfacher Hinsicht über sich hinauswächst. In prägnanten Nebenrollen glänzen Filip Peeters und Thomas Sarbacher.
Erntedank. Ein Allgäukrimi: In Rainer Kaufmanns herrlicher Heimatkrimikomödie überzeugt Herbert Knaup in der Rolle des schroffen Kemptener Kommissars Kluftinger auf ganzer Linie. Mit dem Allgäukrimi "Erntedank" und der Ermittlerfigur Kluftinger hat das Autorenduo Volker Klüpfel/Michael Kobr Regisseur Rainer Kaufmann und den Drehbuchautoren Stefan Holtz und Florian Iwersen eine perfekte Vorlage mit auf den Weg gegeben. Und das Trio beherrscht die Kunst, aus der üppigen Vorlage das Wesentliche zu destillieren, den heiteren Grundton und die spürbare Liebe zu Land und Leuten zu bewahren. Obwohl es einen bestialischen Mord aufzuklären gilt, dominiert das humorvolle Element.
Einen besseren Kluftinger als Herbert Knaup vermag man sich nicht vorzustellen. Doch die wahre Großleistung von Produktion, Redaktion und vor allem Casterin Dorothee Weyers besteht darin, diesen Besetzungscoup durch ein in allen Nuancen überzeugendes Ensemble erst im bestmöglichen Licht erscheinen zu lassen. Köstlich beispielsweise Johannes Allmayer als pedantischer Schwabe Mayer, der in seinem notorischen Singsang noch die belangloseste Banalität in sein Diktiergerät spricht oder August Zirner als weltgewandter, selbstgefälliger und Kluftinger damit zutiefst zuwiderer Schöngeist Langhammer.
Rainer Kaufmann überzeugt ebenso durch seine Schauspielführung, wie durch sein immer wieder unter Beweis gestelltes Gespür für Skurriles, aber auch eine gewisse Verspieltheit, die in einzelnen Bildern und Zwischenschnitten zum Ausdruck kommt, mit denen er den mythologischen Charakter des Verbrechens hervorhebt.
Sau Nummber vier: Großer Aufruhr im niederbayerischen Dörfchen Niedernussdorf. Ein Rauhaardackel rennt mit einem abgetrennten Finger im Maul durch das Dorf. Polizeiobermeisterin Wegmeyer ist von einem Unfall überzeugt. Seltsamerweise scheint jedoch keiner der Dorfbewohner einen Finger verloren zu haben. Untersuchungen ergeben, dass der Finger von einem Schwein abgebissen wurde. Der als Unterstützung hinzugezogene Jungkommissar Lederer aus Straubing wittert Mord und Totschlag.
Ein Prakikant fürs Leben: Betriebswirt Ben ist der perfekte Praktikant: Die Aussicht, übernommen zu werden, lässt ihn rund um die Uhr arbeiten. Als seine Arbeit dem Geschäftsführer auffällt, hofft Ben auf die ersehnte Festanstellung. Dafür nimmt er auch absurde Aufgaben in Kauf. Unter anderem soll er dafür sorgen, dass die Gattin des Chefs nichts von einer Affäre erfährt. Als Ben rausfindet, wer die Geliebte ist, hat er ein Problem: In die hübsche Empfangsdame Jana ist er selbst verliebt.
Takiye-Spur des Terrors: Metin lebt als aufgeschlossener Moslem mit seiner Frau und seinem kleinen Sohn in Köln. Mit Hilfe seines Mentors Hüseyin, den er wie einen Vater verehrt, hat der junge Mann zu seinem Glauben zurückgefunden. Aus Dankbarkeit ist er bereit, alles für den wohlhabenden Geschäftsmann zu tun. Als Hüseyin Investoren für einen neuen islamischen Anlagefond sucht, investiert Metin gutgläubig seine gesamten Ersparnisse. Doch damit nicht genug: Er überzeugt auch seine Verwandten und Freunde, Hüseyin ihr Geld anzuvertrauen. Sein Schwiegervater, der Hodscha der Gemeinde, warnt Metin - und er weiß, wovon er spricht. Als Informant des Verfassungsschutzes hat der islamische Lehrer erfahren, dass mit dem Geld Terroranschläge finanziert werden. Als der Fond Pleite geht, wird es eng für Metin. Die wütenden Investoren wenden sich gegen ihn, der selbst alles verloren hat. Aber das Schlimmste kommt noch: Der Hodscha wird verraten und fällt einem Bombenanschlag zum Opfer, bei dem auch Metins Frau getötet wird. Nur sein kleiner Sohn überlebt schwer verletzt. Verzweifelt verfolgt Metin nur noch ein einziges Ziel: die Drahtzieher dieser mörderischen Verschwörung zu finden.
Im Dschungel: Die ZOR-Werke stehen kurz vor dem Bankrott, die Belegschaft ist verzweifelt. Doch das alles hält den Vorstand nicht davon ab,Vertreter des Betriebsrats übers Wochenende auf "Geschäftsreise" nach Marokko zu schicken, natürlich "all-inclusive": Alkohol, Begleitservice, Drogen, Geld - und verstecke Kameras … Auch der Arbeiter Frank Sperber kommt in den Genuss dieses Komplettprogramms. Der unbestechliche Idealist engagiert sich für die Belegschaft, seit Gerüchte über den Verkauf der ZOR-Werke an einen rumänischen Investor die Atmosphäre in der Firma vergiften. Als Neuling im Betriebsrat tut er alles in seiner Macht stehende, um die Arbeitsplätze zu retten. Und er verliebt sich, ausgerechnet in die Managerin Marie Sandberg, quasi sein natürlicher Feind. Kann er ihr trauen? Merkt er, wenn er manipuliert wird? Frank Sperber dringt immer tiefer ein in den Dschungel aus Lügen, Intrigen, Macht und Geld. Und steckt bald mitten in einem moralischen Dickicht, wo Kategorien wie "richtig" und "falsch" schon längst nicht mehr gelten …
Schurkenstück: Die Welt der Regisseurin Fanny Dannewald dreht sich um das Theater, um Fragen des individuellen Ausdrucks, soziale und politische Themen. Für Gefängnisse hat sie sich bislang nicht interessiert, aber nun will sie genau hier - in der städtischen Jugendstrafanstalt - eine moderne Fassung von Dürrenmatts "Besuch der alten Dame" auf die Bühne bringen. Mithilfe des Knast-Sozialarbeiters, der ihr Vorhaben für reine Zeitverschwendung hält, stellt Fanny ihr Ensemble zusammen: einen Neonazi, einen russischen Mafioso, einen jungen türkischen Stricher und einen selbstmordgefährdeten Analphabeten. Während der Proben kochen regelmäßig die Emotionen hoch, und Fanny wird schnell klar, dass sie rein gar nichts über das Leben hinter Gittern weiß. Ihre intellektuellen Theorien über die pädagogische Wirkung von Rollenspielen erweisen sich als völlig wertlos, sobald sie mit den mysteriösen Gefängnishierarchien, den Demütigungen und Einschüchterungsversuchen und der allgegenwärtigen Angst hinter Gefängnismauern konfrontiert wird. Die Situation droht zu eskalieren, als der junge Mann, der die weibliche Hauptrolle spielt, vergewaltigt wird. Dann verschwindet auch noch der Russe, der für ihn einspringt, als das Stück vor kleinem Publikum gespielt werden soll. Hat Fanny ihre jungen Delinquenten doch überschätzt?
Der Bulle und das Landei: Inspektor Killmer gehört zu den besten Männern der Frankfurter Polizei. Bis er einen folgenschweren Fehler begeht: eine Affäre mit der Frau seines Vorgesetzen. Auf diesen Faux-pas folgt prompt seine Strafversetzung in die Provinz. Im idyllischen, durch und durch friedlichen Monreal trifft der Großstadtbulle auf Dorfpolizistin Kati, die nichts lieber will als sich an einen gefährlicheren Einsatzort versetzen zu lassen. Für Kati ist Killmer ein Macho und humorloser Besserwisser; Killmer dagegen sieht in Kati ein unprofessionelles Landei. Und beide haben Recht! Doch kaum hat Killmer im Dorfgasthof Quartier bezogen, überschlagen sich die Ereignisse: Der Gasthof geht in Flammen auf - augenscheinlich, um den Mord an einem Gast zu vertuschen. Peter war nach Texas ausgewandert und hatte es dort zum Millionär gebracht. Sein Bruder Frank hat ihm das nie verziehen, vor allem nicht, weil beide dieselbe Frau lieben: Kati! Aber noch eine lokale Größe hat ein Tatmotiv: Friedrich, der wusste, dass Peter seine Unfallflucht beobachtet hat und möglicherweise drauf und dran war, zur Polizei zu gehen. Killmer und Kati stolpern von einem Verdacht zum anderen und streiten ohne Unterlass. Und das mit Vergnügen! Killmer ist und bleibt ein Besserwisser, aber ein liebenswerter; Kati ist immer noch das Mädchen vom Lande, und stolz darauf. Vielleicht bleiben die beiden ja doch in Monreal - jetzt, wo die Gesetzesbrecher den Ort endlich für sich entdeckt haben!
Fräulein Stinnes fährt um die Welt: Berlin in den 1920ern: Rennfahrerin Clärenore Stinnes, 26-jährige Tochter eines Großindustriellen, ist besessen von der Idee, als erste Frau mit einem Automobil die Welt zu umrunden. 1927 bricht sie in ihrem "Adler Standard 6" in Begleitung von zwei Technikern und dem schwedischen Fotografen und Kameramann Carl-Axel Söderström in Richtung Osten auf. Vor ihr liegen 48.000 Kilometer. Und jede Menge Herausforderungen: Kriege, Überfälle, Krankheiten, Motorprobleme, Zwistigkeiten, der Winter in der sibirischen Tundra und eine nur knapp geglückte Flucht vor bewaffneten Reitern in der Wüste Gobi … Nachdem die beiden Techniker ausgestiegen sind, ist nur noch Söderström an Clärenores Seite. Zwischen den beiden ungleichen Abenteurern entwickelt sich ein anrührende Liebesgeschichte: Sie ein verwöhnter Freigeist, immer hart zu sich selbst und zu anderen; er ein stiller Hüne, der die Welt, wie er sie von der Adler aus kennen lernt, leidenschaftlich liebt. Als Söderström unter der Gluthitze der südamerikanischen Wüste sterbenskrank wird, scheinen ihre Reise und ihre Liebe zugleich verloren …
Pfarrer Braun-Grimms Mördchen-Der vermeintlich natürliche Tod seines alten Freundes Pfarrer Hummel beunruhigt Monsignore Mühlich. In seinem Auftrag reist Pfarrer Braun nach Kassel und beginnt in Gottes Namen zu kriminalisieren.
Monsignore Mühlich (Gilbert von Sohlern) will seinen alten Schulfreund Pfarrer Hummel besuchen, doch der sitzt ziemlich leblos im Sessel. Mühlich hat gute Gründe, am natürlichen Tod des Kameraden zu zweifeln und wendet sich an den Spezialisten Pfarrer Braun (Ottfried Fischer). Für den kriminalisierenden Wanderprediger bedeutet dies: Ab nach Kassel! Brauns neues Pfarrhaus, die berühmte Löwenburg, erweist sich als reinstes Märchenschloss. Weniger märchenhaft ist die erbitterte Fehde, deren Zeuge Braun sogleich wird: Dr. Gauß (Christoph M. Ohrt), Leiter des renommierten Kasseler Brüder-Grimm-Museums, und der arrogante Germanist Prof. Penzkofer (Ludger Pistor) streiten mit harten Bandagen um das Aufbewahrungsrecht der millionenschweren Grimmschen Heiligtümer, die aus Sicherheitsgründen im Safe der hiesigen Bank lagern. Als deren Direktor Zapf (Claudius Freyer) und kurz darauf der kauzige Totengräber Bockelmann (Uwe Rohde) das Zeitliche segnen, bescheinigt die Gerichtsmedizinerin Martha (Aglaia Szyszkowitz) jeweils einen natürlichen Tod. Ist es Zufall, dass die schöne Martha mit Prof. Penzkofer verheiratet ist? Braun nimmt erst einmal eine Prise Schnupftabak und beginnt zu kriminalisieren. Gemeinsam mit Kommissar Geiger (Peter Heinrich Brix) findet er heraus, dass die Verstorbenen Ende der 70er Jahre als sieben Zwerge in einer politischen Märchenaufführung mitwirken - mit Martha Penzkofer als Schneewittchen.
Ottfried Fischer glänzt einmal mehr als kriminalisierender Pfarrer, der sich keine Märchen erzählen lässt. Neben dem schlagfertigen Kabarettisten überzeugt das bewährte Team um Hans-Michael Rehberg, Peter Heinrich Brix, Gilbert von Sohlern, Antonio Wannek und Hansi Jochmann als Roßhauptnerin, die den Unterschied zwischen Kassler und Kasselanern kennenlernt. Hervorragend besetzt sind auch Episodenrollen mit Bettina Kupfer, Christoph M. Ohrt, Aglaia Szyszkowitz, Uwe Rohde und Ludger Pistor, der als kauziger Professor seine Studenten geißelt. Krimispezialist Wolfgang F. Henschel drehte in der wunderschönen Löwenburg bei Kassel.
Pfarrer Braun-Kur mit Schatten-Die Finanzkrise macht auch vor den Toren der Kirche nicht halt. Allein Pfarrer Braun hat in seiner neuen Gemeinde auf Usedom überraschenden Erfolg mit einem bargeldlosen Spendenautomaten.
Bischof Hemmelrath schickt Monsignore Mühlich auf die Sonneninsel, um das Spendengeschäft weiter anzukurbeln. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn zu Brauns Schäfchen gehört die Milliardärin Christa Menges, die inkognito zur Wellnesskur im Grandhotel Ahlbeck weilt. Die verheiratete Endvierzigerin lässt sich auf eine stürmische Affäre mit dem gut aussehenden Litauer Wiktor Radziwill ein, dem sie aus lauter Liebe fünf Millionen Euro schenkt. Als gute Katholikin beichtet sie Pfarrer Braun ihren Seitensprung und stellt auch der Kirche eine großzügige Spende in Aussicht.
Tags darauf findet Brauns Haushälterin Margot Roßhauptner, die ein paar Tage Erholung im Grandhotel Ahlbeck sucht, Radziwill tot im Whirlpool. Von dem Geld fehlt jede Spur. Hat Christa sich an dem Gigolo gerächt? Als ein Unbekannter sie mit intimen Fotos um weitere 2,5 Millionen Euro zu erpressen versucht, nimmt Braun eine Prise Schnupftabak und beginnt zu kriminalisieren.
Unterstützung erhält er von Kommissar Geiger, der an einer Polizei-Tagung im polnischen Swinemünde teilnimmt und sich mit seinem Kollegen Kowalsky auseinandersetzen muss. Die grenzüberschreitenden Ermittlungen erweisen sich als Schlüssel in diesem vertrackten Fall.
Pfarrer Braun--Glück auf! Der Mörder kommt!-Mit gemischten Gefühlen bezieht Pfarrer Braun das Pfarrhaus im saarländischen St. Florian, sein neues Heim ist mit Stützbalken gegen die ortsübliche Einsturzgefahr gesichert. Unterdessen stürzt Adolf Zwickel, Ex-Betriebsrat der unlängst geschlossenen Zeche, von der Leiter seines Taubenschlags und bricht sich das Genick. Ein Unfall?
Zwickel war Mitglied der "Saar-Palomas", eines Bergmannschores, der ausgerechnet im Pfarrhaus probt und sich ehrenhalber noch um die Hinterlassenschaft von Brauns Vorgänger kümmert: ein Dutzend Brieftauben, die zum Leidwesen der Roßhauptnerin im Pfarrhof für Lärm und Schmutz sorgen. Ihre Abneigung gegen die "Ratten der Lüfte" ist jedoch rasch verflogen, als ihr per Brieftaube anonyme Liebesbotschaften zuflattern. Vermutlicher Briefschreiber ist der gut aussehende Chorsänger Jean-Luc Schwaderlapp. Leider erweist dieser sich als Liebhaber von Pamela Klessmann, der Gattin des ungeliebten Ex-Bergwerkbetreibers Torsten Klessmann. Auch Jean-Luc stürzt unglücklich von einem Gerüst und stirbt eines möglicherweise nicht ganz natürlichen Todes. Mord aus Eifersucht?
Braun vermutet, dass bei den "Palomas" nicht nur gesungen wird, und schleust Kommissar Geiger als Undercoveragent ein. Per Brieftaube erhält Bischof Hemmelrath derweil ein verlockendes Angebot: Für eine Million Euro kann er einen historischen Kirchenschatz erwerben. Einen wahren Schatz lernt auch die Roßhauptnerin in Heini Kamke kennen, der sich als Verfasser der amourösen Briefe outet. Als Liebesbeweis schenkt der Hartz-IV-Empfänger ihr einen antiken Bischofsring. Braun kommt ins Grübeln.
Pfarrer Braun-Schwein gehabt-Pfarrer Braun wird auf die Ostseeinsel Usedom versetzt. Mitten im protestantischen Vorpommern will Bischof Hemmelrath einen katholischen Wallfahrtsort errichten. Ein vor 100 Jahren verstorbener Pfarrer soll hierfür seliggesprochen werden, und Braun muss prüfen, ob dieser tatsächlich ein Heiliger war.
Kaum hat Braun mit seiner Haushälterin Margot Roßhauptner das neue Pfarrhaus bezogen, da stirbt der Schweinezüchter Gützkow bei einem Jagdunfall. Von seinem Tod profitieren die Gegner eines geplanten Schweinemastbetriebs, mit dem der windige West-Geschäftsmann Joseph Köpplinger das große Geld scheffeln will.
Auch das bankrotte Ehepaar Sigmund und Vera von Darendorf hat keinen Grund zur Trauer: Der Verkaufswert ihres Schlosses wäre durch eine angrenzende Schweinemast in den Keller gerutscht. Das Gelände, auf dem der Betrieb errichtet werden soll, gehörte einmal der Kirche: Brauns Mordfall hat damit sogar eine nahezu religiöse Dimension!
Gemeinsam mit Kommissar Geiger, der zur Erholung auf Usedom weilt, findet Braun heraus, dass Landrat Harmknecht mit diesem Gelände undurchsichtige Geschäfte betrieb. Als Harmknecht erschlagen in seinem Büro aufgefunden wird, ist es höchste Zeit für eine ordentliche Prise Schnupftabak.
Tatort Der Letzte Patient: In einem Vorort von Hannover wird Dr. Silke Tannenberg tot in ihrer ausgebrannten Praxis gefunden. Es war kein Unfall, wie sich schnell herausstellt. Charlotte Lindholms Vorgesetzter, Kriminaldirektor Bitomsky, besteht darauf, dass sie höchstpersönlich diesen Fall übernimmt. Er kannte die Ärztin flüchtig, wie er behauptet. Vor Ort trifft Charlotte auf Oberkommissarin Anja Dambeck, Musterexemplar einer berufstätigen Mutter, die Beruf und Familie perfekt organisiert - für Charlotte ein rotes Tuch. Das Motiv für den Mord an der alleinstehenden Ärztin ist indes völlig unklar. Bei den Ermittlungen kreuzt immer wieder der verwahrlost wirkende Jugendliche Tim Charlottes Weg. Zudem stößt Charlotte auf ein Videotagebuch, das Frau Dr. Tannenberg über ihre Männerbekanntschaften geführt hat ...
Tatort Barowski und der vierte Mann: Auf einem Landgut in der Nähe von Kiel werden in einer Tierfalle Leichenteile eines Mannes gefunden, der Mitglied auf einer Jagdgesellschaft gewesen ist. Alles deutet darauf hin, dass ein militanter Tierschützer hinter dem Mord steckt. Aber bald findet Borowski heraus, dass die Jagdgesellschaft etwas zu verbergen hat. Denn die Jagdgesellschaft hat das abgelegene Herrengut ausgewählt, um ungestört einer illegalen Jagd auf Bären nachgehen zu können, die extra für diesen Zweck angekauft werden. Doch als ein weiteres Leichenteil bei einem Kürschner gefunden wird, wendet sich das Blatt. Ein Serienkiller scheint mit Borowski und der Polizei ein mörderisches Spiel spielen zu wollen. Als der Wildhüter der Jagdgesellschaft in tödliche Gefahr gerät, beginnt für Klaus Borowski ein Wettlauf mit dem Killer....
Tatort Borowski und eine Frage von reinem Geschmack: Kommissar Borowski ermittelt im Todesfall eines 15-jährigen Jungen, der an einer Überdosis Lebensmittelfarbstoff in einem Energy-Drink gestorben ist. Eine erste Spur führt Borowski zur Molkerei Kallberg. Der Energy-Drink "Vitanale" ist deren Spitzenprodukt. Mit aggressivem Marketing treibt die Firma ihre Geschäfte voran. Selbst der tragische Tod des Jungen wird von Liane Kallberg als Marktstrategie genutzt, um mit aller Macht den Spitzenplatz des Produkts zu sichern. Die Tatsache, dass in die Molkerei eingebrochen wurde, scheint zu beweisen, dass Sabotage im Spiel ist. Wer hat ein Interesse, dem Unternehmen zu schaden? Die zerstrittenen Familienmitglieder Kallberg geraten ins Visier der Ermittlungen. Und dann taucht noch ein radikaler Umweltaktivist auf, der eine leidenschaftliche Kampagne gegen "Vitanale" führt...
Tatort Leben gegen Leben: Das Hamburger LKA verfolgt seit einiger Zeit die Spuren einer Organhändler-Bande. Cenk Batu ist als Fahrer eingeschleust, hat aber bisher nur einfache Botengänge absolviert und keine Hintermänner identifizieren können. Das ändert sich schlagartig, als er den Auftrag bekommt, die 14-jährige Amelie abzuholen. Doch das Mädchen flieht. Der Druck auf Cenk wächst: Einerseits wollen die Organhändler das Mädchen von ihm, andererseits ist er verantwortlich für einen Fehlschlag des LKA, der möglicherweise weitere Opfer der Organmafia zur Folge haben könnte.
Der Mann im Strom: Der Schiffsinspektor und Taucher Jan Hinrichs hat wegen seines Alters Probleme, noch Arbeit zu finden. Der alleinerziehende Vater zweier Kinder greift zu illegalen Mitteln, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Er fälscht seinen Taucherpass und wird von einem kleinen Bergungsunternehmen im Hamburger Hafen eingestellt. Bei schwierigen Tauchgängen an einem havarierten Schwimmdock bewährt sich der erfahrene Mann durch seinen mutigen Einsatz. Doch dann holt die Vergangenheit den Familienvater ein. Hinrichs Erfolg bei der Bergung des Docks wird überschattet vom tragischen Unfalltod bei einem illegalen Tauchgang. Als auch noch Hinrichs Urkundenfälschung auffällt, muss er sich der Wahrheit stellen.
Die Auflehnung: Mit seiner Frau Sophie und der Tochter Ute führt Fischmeister Frank Wittmann seine Teichwirtschaft mit Fleiß und Hartnäckigkeit durch wirtschaftlich schwere Zeiten. Als der erste Kormoran in die Teichanlage einfällt, ist Frank Wittmann alarmiert. Er greift zur Waffe, um sich gegen die Fischräuber zu wehren - obwohl die Vögel durch bestehende Verordnungen geschützt sind. Zur gleichen Zeit erscheint Franks Bruder Willy auf dem elterlichen Hof. Der renommierte Teeverkoster hat seinen Geschmackssinn verloren und steht vor dem Nichts. Er will sich am Ort seiner Kindheit eine Auszeit nehmen und wird im neuen Gästehaus einquartiert. Willy trifft auf Corinna, eine Freundin von Ute, die im alten Teehaus serviert. Argwöhnisch von Frank beobachtet, entwickelt sich zwischen beiden eine schüchterne Liebesgeschichte. Kurze Zeit später bekommt Frank Wittmann Ärger mit Henning Holmsen, dem Leiter der örtlichen Polizeiwache. Holmsen hat den toten Kormoran entdeckt. Franz leugnet, ein Gewehr zu besitzen, aber Holmsen lässt nicht locker...
Wir sagen Du, Schatz: Um nicht länger allein zu sein, klaut sich Oliver, was ihm am meisten fehlt: eine Frau, drei Kinder, eine Oma, einen Opa und einen Hund. Eingemauert im 18. Stockwerk eines leeren Hochhauses und mit ausreichend Essensvorräte für mehrere Monate versorgt, beginnt Oliver den wildfremden Haufen zu seiner Familie zu erziehen. Auf der Küchenwand stehen die für alle verbindlichen Regeln des Zusammenseins. Doch niemand hält sich daran: Die Wünsche, Ängste und Neurosen der neuen "Familienmitglieder" prallen wild aufeinander. Jeder streitet mit jedem. Niemand kann vor den anderen flüchten. Und erst recht nicht vor sich selbst. Die perfekte Familie hatte Oliver sich anders vorgestellt. Doch er hält an seiner Vision vom glücklichen Zusammensein eisern fest. Und tatsächlich: Nach und nach merkt ein jeder, dass das Leben "da draußen" noch viel verkorkster ist als das Leben "drinnen bei Oliver". Wächst doch noch zusammen, was nicht zusammen gehört?
Nicht von diesem Stern:
Arnold glaubt von Kindesbeinen an, ein Außerirdischer zu sein. Tagein tagaus beschäftigt er sich mit dem Versuch, einen Flugapparat zu bauen, der ihn endlich "nach Hause" bringen soll. Beschützt von seiner Mutter Ida und deren langjährigem Verehrer, dem Landarzt Emil, gilt er in seinem Heimatdorf als schrulliger, aber liebenswerter Außenseiter. Als aber bei einem Unfall ein Kind verletzt wird, machen die Dorfbewohner Arnolds "Zustand" dafür verantwortlich. Der junge Mann wird in die psychiatrische Abteilung des Landeskrankenhauses eingewiesen. Dort nimmt sich die Ärztin Wanda seines Falls an, da sie auf der Suche nach einem interessanten Thema für ihre Doktorarbeit ist. Je näher Wanda Arnold kennen lernt, desto stärker gerät jedoch ihr Weltbild durcheinander. Nicht genug damit, dass die Ärztin sich in ihren Patienten verliebt, stößt sie in Arnolds vermeintlichem Krankheitsbild auf Ungereimtheiten, die eigentlich nur eine jeglichem wissenschaftlichen Ansatz widersprechende Frage zulassen. Ist Arnold nur ein "seltsamer Heiliger" oder könnte das Unmögliche möglich sein? Ist Arnold tatsächlich ein Besucher...?
Etwas Besseres als den Tod: Sänger Alexander Ludwig ist 48, man könnte ihn aber glatt für 38 halten. Zu diesem Ergebnis kommt er auch selbst, seit durch einen Herzinfarkt und die vorübergehende Unterversorgung seines Gehirns die letzten zehn Jahre ausgelöscht sind. Keine Erinnerung an die Hits und Millionen von Platten, die er zuletzt verkauft hat. Obendrein ist sein Kurzzeitgedächtnis schwer angeschlagen und lässt ihn Neues nur lückenhaft behalten. In der Rehabilitationsklinik trifft er den nach einem Schlaganfall halbseitig gelähmten Pianisten Heinrich, der für seine heimlich-nächtliche Kombo einen Gitarristen sucht. In einer kurzen Jamsession stellt sich heraus, dass Alexander in Frage kommt. Allerdings vergisst er den nächsten Termin genau so, wie er vergisst, dass die bildhübsche junge Frau namens Maria, die ihn täglich besuchen kommt, seine eigene Frau ist. Eigentlich fühlt er sich nämlich zu seiner Exfrau Edda hingezogen, die er vor gut 10 Jahren verlassen hat, und zu seinem Sohn Jan, der inzwischen studiert. Beide sind vom Auftauchen des schwer angeschlagenen Schlagerstars überhaupt nicht begeistert. Heinrich bringt Max dazu, den Menschen, die täglich neu in sein Leben treten, Akkorde zuzuordnen, je nach dem Bild, das er von ihnen hat. So "hört" Alexander die Person, wenn er sie sieht, und zumindest ahnt er wieder, was sie ihm bedeutet. Aber Heinrich plant noch mehr.
Letzter Moment: Peter, Ende 60, hat sich schon lange in die Einsamkeit zurückgezogen. Eines Abends in einem leeren Restaurant begibt er sich mit der jungen Bedienung in die nächtliche Küche - und schläft mit ihr. Es dauert einen Moment, bis Peter merkt, dass dies der Beginn von Liebe war. Isabel heißt sie, eine 30-jährige selbstbewusste Studentin. Doch Isabel heiratet eine Woche später. Im plötzlichen Augenblick der Erkenntnis verlässt sie ihr Hochzeitsfest und läuft im Brautkleid zu Peters Wohnung. Die bittersüße Romanze zwischen Peter und Isabel erfährt einen tiefen Riss, als Peter eines Tages ihre Eltern kennenlernt. Isabels Mutter ist jene Frau, deretwegen Peter vor 30 Jahren in die Einsamkeit geflüchtet ist. Das Wiedersehen der beiden alten Liebenden setzt eine Lawine in Gang, die das Lebens-glück aller Beteiligten unter sich begräbt ...
Der Himmel hat vier Ecken: Unten, vom dunklen Hinterhof ihrer Mietskaserne aus gesehen, reduzieren die Mauern der eng stehenden Häuser den Himmel ganz oben auf ein schmales Quadrat: Für Joschi, 13 und Niko, 14, hat der Himmel vier Ecken. Vier Ecken hat auch die Leinwand im benachbarten Kino, auf der die Jungs heimlich den Vampir Graf Karpatovicz bewundern. All ihre Hoffnungen setzt Nikos Schwester Tatjana auf die vier Ecken des Boxrings, in den sie täglich steigt, um irgendwann aus der Tristesse des herunter gekommenen Wohnblocks aussteigen zu können. Die Freundschaft der beiden Jungs wird auf eine harte Probe gestellt, als Nikos Angebetete, die schöne Jessica, sich für Joschi zu interessieren beginnt ...
Eichmanns Ende - Liebe, Verrat, Tod: Mitte der 50er Jahre in Buenos Aires: Silvia, die Tochter des jüdischen KZ-Überlebenden Lothar Hermann, verliebt sich ausgerechnet in Nick, den Sohn Adolf Eichmanns, des Hauptverantwortlichen für die Massendeportationen der europäischen Juden in die Vernichtungslager. Über die Vergangenheit von Nicks Vater weiß sie nichts. Adolf Eichmann war 1950 nach Argentinien geflohen und gibt dort vor dem niederländischen Journalisten und SS-Mann Willem Sassen seine Sichtweise der Judenvernichtung zu Protokoll. Lothar Hermann erkennt in Nicks Vater den Verbrecher und informiert den hessischen Generalstaatsanwalt Fritz Bauer über Eichmanns Aufenthaltsort. Bauer, Nazi-Jäger und selbst den KZs entkommen, zieht den israelischen Geheimdienst Mossad ins Vertrauen. Damit ist Eichmanns Ende besiegelt. Der Film, der in Deutschland, Argentinien, Israel und den USA gedreht wurde, erzählt in einer dichten Verschränkung von historischem Bildmaterial, Berichten von Betroffenen und Zeitzeugen sowie dokumentarischen Spielszenen die fast unglaubliche und streckenweise unbekannte Geschichte von der Entdeckung und Ergreifung des Organisators der Massendeportationen europäischer Juden. Nicht zuletzt die hochkarätige Besetzung der Spielszenen macht das Dokudrama zur packenden Darstellung eines schrecklichen Kapitels in der deutschen Geschichte.
Der Dicke: Gregor Ehrenberg verlässt von heute auf morgen seine florierende Anwaltskanzlei,die er mit seiner Frau Christina aufgebaut hat. Er ist Mitte 50 und weiß nur eins: So geht's nicht mehr weiter. Gregor will zurück an den Anfang, zurückzu dem, was ihn einst bewogen hat, Jura zu studieren: Sich ohne Kompromisse um Menschen kümmern, ihnen zu ihrem Recht verhelfen, sich lautstark einsetzen, ohne Rücksicht auf die ungeschriebenen Gesetze all der Erfolgreichen, die er bis jetzt vertreten hat. So fängt er auf St. Pauli in einer ehemaligen Weinhandlung neu an und trifft hier quasi auf der Straße seine Fälle. Er macht sich für diejenigen stark, die kaum mehr an sich selbst glauben.
Der Mann im Strom: Der Schiffsinspektor und Taucher Jan Hinrichs hat wegen seines Alters Probleme, noch Arbeit zu finden. Der alleinerziehende Vater zweier Kinder greift zu illegalen Mitteln, um der Arbeitslosigkeit zu entkommen. Er fälscht seinen Taucherpass und wird von einem kleinen Bergungsunternehmen im Hamburger Hafen eingestellt. Bei schwierigen Tauchgängen an einem havarierten Schwimmdock bewährt sich der erfahrene Mann durch seinen mutigen Einsatz. Doch dann holt die Vergangenheit den Familienvater ein. Hinrichs Erfolg bei der Bergung des Docks wird überschattet vom tragischen Unfalltod bei einem illegalen Tauchgang. Als auch noch Hinrichs Urkundenfälschung auffällt, muss er sich der Wahrheit stellen.
Mamas Flitterwochen: Jede Menge Turbulenzen halten das Leben der Sippe um Hilde Reimer (Ruth Maria Kubitschek) auf Trab: Anja (Tina Ruland) trauert um Karin, die ohne sie nach Brasilien gegangen ist, bei Susanne (Susanna Simon) und Frank (Oliver Bootz) hängt der Haussegen schief, und Regina (Marita Marschall) macht in ihrem alten Job Karriere. Und Hilde selbst, frisch vermählt, hat seltsame Schwindelanfälle...
Mein Traum Von Venedig: Frisch pensioniert, will sich Katharina (Thekla Carola Wied) einen Traum erfüllen: eine Wohnung in Venedig! Alles ist arrangiert, doch mit dem Abflug will es einfach nicht klappen. Der tollpatschige Nachbar (Peter Sattmann) funkt dazwischen, und ihre (erwachsenen) Kinder suchen plötzlich mütterlichen Beistand…Überraschungsfrei, aber launig gondelt die Story dem Finale entgegen.
Die Erntehelferin: Christine Neubauer in einer weiteren Paraderolle als zupackendes, selbstloses Vollweib: Heimatvertriebene Sudetendeutsche steigt aus Nächstenliebe bei einem Gutsherrn in die Kirschen - und er ihr hinterher: 20 000 Reichsmark für einen stattlichen Erben! Sind das etwa die Geschichten, die das Leben schreibt? Bis zum klebrigen Happy End wimmern sorgenvoll die Geigen.
Schicksalstage In Bangkok: Gregor Wessendorf, schon lang als Ingenieur in Bangkok tätig, stirbt bei einem Unfall. Witwe Vicky (Suzanne von Borsody) fliegt nach Thailand. Sie fürchtet, ihr Mann sei fremdgegangen - etwa mit seiner Chefin June (Bettina Zimmermann)? Als die neue Privatlehrerin für Junes Töchterchen Anna sucht Vicky nach Antworten…Das Fernwehfeeling wiegt die schwindsüchtigen Dialoge nicht auf.
Tango Im Schnee: Ella führt als Gattin des Bürgermeisters einer Kleinstadtidylle ein etabliertes, gutbürgerliches Leben. Sie hat sich und ihren Alltag ganz auf ihren Mann Manfred, ihre Töchter und ganz besonders auf ihre gehbehinderte Enkelin Lili eingerichtet. Zu Ellas 60. Geburtstag hat sich Lili eine besondere Überraschung einfallen lassen: Lili hat in Großmutters Vergangenheit gegraben und herausgefunden, dass Ella in jungen Jahren eine leidenschaftliche Tangotänzerin war. Sie hat Ellas ehemaligen Tanzpartner Franz ausfindig gemacht und eingeladen. Was Lili nicht weiß ist, dass Franz auch Ellas erste Liebe war. Sie hatte sich nach einem Vertrauensbruch des damals flatterhaften Franz getrennt und seit 40 Jahren keinen Kontakt mehr. Das Wiedersehen löst bei Ella völlig unerwartete Gefühle aus: Die Liebe flammt wieder auf. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wäre sie damals ihrer Leidenschaft gefolgt? Und hat sich Franz wirklich geändert oder wird er sie wieder enttäuschen? Will sie Manfred und ihr bisheriges Leben mit ihrer Familie für die Chance auf die neue alte Liebe aufgeben?



